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Schreib eine Geschichte!

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Schreibt doch einfach mal so, was euch in den Sinn kommt, egal ob geträumt, ersonnen oder erlogen. Darf auch völlig surreal sein!
gefragt vor 2 Monate von anonym

11 Antworten

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Ja ich schreibe oft, am liebsten lasse ich mich durch die Natur inspirrieren, mache deshalb Urlaub in Meran

 

http://www.europa-splendid.com/
beantwortet vor 2 Monate von anonym
Wenn wer so verzweifelt Reklame macht für ein Hotel, werde ICH ganz bestimmt dort NICHT hinfahren!
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Einst war auf der Treppe des Völkerschlachtdenkmales ein Pelzbander zu finden, ein Teddybär gleichsam, der sicherlich auf einen in Zersetzung befindlichen Kadaver zurückzuführen war. Schließlich lagen in der Umgebung des Völkerschlachtdenkmales Unmengen toter Hunde herum, welche die Bauern immer wieder dorthin warfen, um die Maikäfer fortzulocken. Im frühen Trab kam Fidias dorthin und freute sich über den Anblick des Teddys. Sein Wellensittich war auch dabei, schließlich war Pfingsttag und die Maikäfer sprudelten nur so. Ach ja, und so trug es sich zu, dass Fidias, der arme Büßer, den grob genähten Pelzbander an seine liebende Brust drückte, ihn Taddygush nannte und mit zu sich nach Hause nahm. Kleine Schritte sind allemal besser als große, meinte Fidias im Stillen, und als sie zu Hause waren, waren die Taschen übervoll mit Maikäfern, denn schließlich brauchte das Chamäleon diese als Nahrung. An den folgenden Tagen herrschte in der Stadt ein geschäftiges Getümmel voller Busse und Straßenbahnen, zumal ja die Pfadfinder unterwegs waren, die kleinen und die größeren Pfadfinder mit ihren bunten Schals. Fidias indes war schon viel zu groß, um den Pfadfindern anzugehören, und er war auch viel zu alt, um einen alten Pelzbander lieb zu haben. Trotzdem liebte Fidias seinen Taddygush, und wenn sein Wellensittich kein Blaupapier geknabbert hätte, wäre er wahrscheinlich heute ebenso mit der Straßenbahn gefahren wie Fidias. Ja, und wenn der Zigeuner, der täglich einen Wasserkanister mit einem lebendigen Krebs darin mit sich herumtrug, dem armen Fidias keinen Platz gemacht hätte, er hätte seinen Termin beim Zahnarzt gewiss versäumt. Denn der Pelzbander, um es gleich vorauszuschicken, trug bereits keimendes Leben in sich, zumal das Schuljahr fast vorbei war, und jedes Jahr nahm sich Fidias ganz fest vor, seinen guten Vorsätzen treu zu bleiben. Man konnte gleichsam seine Angst spüren, denn was sollte mit Taddygush bis Weihnachten geschehen? Gewiss, bis dahin war noch lange Zeit, doch wenn man den Worten der Alten Glauben schenkt, vergeht die Zeit wie im Fluge. Und so war, pardauz, die Weihnachtszeit da! Glücklicherweise war Tante Gery vor dem Fleischereifachgeschäft nicht auf einem abgeschnittenen Penis ausgerutscht, so dass ihr ein unangenehmer Oberschenkelhalsbruch erspart geblieben war, denn nun war das kostbare Geschlechtsteil dazu verdammt, Opfer unabwendbarer Verwitterung zu werden. Weil dem aber nicht so war, hatte Fidias das Angebot eines Töpferkurses abgelehnt, sondern beschlossen, die fromme Weihnachtszeit lieber gemeinsam mit dem Chamäleon und dem Pelzbander Taddygush bei Tante Gery zu verbringen. Doch herrschte eine überaus gedrückte Stimmung, weil es in Tante Gery‘s Haus keine Weihnachtsgans gab. Unter gequälten Kreaturen entwickelten sich einige unvorstellbare Fähigkeiten, und dem Chamäleon ging es so nah, dass es selbst gefiedert wurde und sich in einen hochwertigen Weihnachtsvogel verwandelte. Weihnachten war gerettet, und unter Tante Gery’s Pflege gelang der Weihnachtsbraten ganz vortrefflich, und es duftete in der ganzen Stube. Und auch sehr gut geschmeckt hat es. Aber der Schmerz, dessen Ursache nicht mehr nur der Wellensittich, sondern auch das Chamäleon war, ließ Fidias derart verzweifeln, dass er nicht nur das Essen verweigerte, sondern mittels des Stranges seinem Leben auf Tante Gery‘s Dachboden ein schreckliches Ende machte. Wie konnte er Taddygush nur so weh tun? Der arme Pelzbander wanderte einsam und verlassen durch die Stadt, nährte sich von Unrat, trank Faulwasser, verrichtete seine Notdurft in der Gosse und schlief hinter den Mülltonnen unter zerknitterten Zeitungen. Depressionen, Angststörungen, Kreislaufversagen, Nierenschäden und eine Schwächung des Immunsystems gefährdeten nicht nur Taddygush, sondern auch das in ihm keimende Leben. Es musste sich anfühlen, als sei ein Rostocker in Cannes unterwegs. Parasitäre Würmer und nagende Läuse quälten ihn, und mit einer Ahnengalerie in Rumänien nahe Bukarest hätte er wenigstens ehrbare Vorfahren gehabt, aber leider war nicht einmal das der Fall. Obwohl er schwanger war, fand Taddygush bald eine Freundin. Ihr Name war Gesine, aber Taddygush nannte sie nur hübsches Mädchen, weil sie es war. Obwohl ihr eine Explosion das halbe Gesicht zerfetzt hatte, wobei sie auch ihres rechten Auges verlustig gegangen war, schien sie noch mit dem Sehnerv zu blinzeln und lächelte, strahlte gleichsam von innen. Jeden Tag musste Gesine Faulwasser kochen, denn der exakte Geburtstermin des Pelzbanders ließ sich nicht genau feststellen. Weiß der Teufel, wozu bei einer Geburt heißes Wasser benötigt wird, doch Taddygush wollte das Kind ohnehin nicht austragen. Das hübsche Mädchen hörte nicht auf den Pelzbander, sondern sah sich gezwungen, den Schritt des Kaisers bei Taddygush durchzuführen, was bei einem Pelzbander bekanntlich recht gut zu bewerkstelligen ist. Der Fötus sah fast wie ein unentwickelter Telefonhörer aus, knorkste und war schon lebensfähig. Das hübsche Mädchen vermochte die Herzenshärte nicht aufzubringen, das hochgradig deformierte Kleine in den Ausguss zu werfen und es im Faulwasser eingehen zu lassen wie ein Primelchen. Dass sich Gesine seinen Wünschen widersetzte, machte Taddygush schließlich so wütend, und während das Zirpen der Grillen erklang, machte er sich auf und davon. Jetzt wusste er, dass die Verhältnisse im Streit über den Nachwuchs oftmals der Grund für eine Trennung und gleichzeitig für einen Neuanfang sein können, und weil die Nostalgie ihn quälte, beschloss er, zum Völkerschlachtdenkmal zurückzukehren und seinen alten Platz auf dessen steinerner Treppe zu nehmen. Wer einmal in Leipzig weilt, sollte einen Besuch des Völkerschlachtdenkmales keinesfalls versäumen. Sitzt auf dessen Stufen vielleicht sogar ein Pelzbander, lohnt es sich allemal, genauer hinzusehen. Denn wenn er schlechte Nähte hat und im Bereich des Unterleibes dilettantisch geflickt anmutet, wenn zwischen seinen Beinen überdies Mengen an tierischen Läusen sowie Filzstäbchen zu entdecken sind, so handelt es sich bei diesem Pelzbander unzweifelhaft um Taddygush, dessen haariger Balg von der Farbe her ganz gut zum Völkerschlachtdenkmal passt.
beantwortet vor 2 Monate von anonym
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Das Märchen vom Zehenkäse

Vor langer, langer Zeit lebte in dem winzigen Dörfchen Güllbach der Bauer Schmitz mit seiner Frau. Der Bauer war ein angesehener, tüchtiger Mann, doch seine liebe Gattin, die wie die meisten Frauen nie so recht mit dem Tun ihres Mannes zufrieden war, nörgelte ständig an ihm herum. Dabei hatte Schmitz die beste Kuh von ganz Güllbach und Umgebung, deren reichlicher Milchfluss es sogar zuließ, Käse allererster Güte zu bereiten und auf diese Weise den Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber selbst daran hatte seine liebe Frau etwas auszusetzen. Sie meinte, mit immer dem selben Käse ließe sich auf Dauer ohnehin nicht das rechte Geld machen, und er solle doch gefälligst mal was richtig Neues auf den Markt bringen, so eine Art ultimativen Turbokäse vielleicht, von dem keiner je genug bekommen konnte. Bauer Schmitz dachte ernsthaft darüber nach, sann und grübelte, und erfand schließlich eine völlig neue Rezeptur, die einen ganz und gar schwarzen Käse ergab. Ja, solch einen Schwarzkäse hatte wahrlich noch keiner jemals probiert! Das Rezept freilich behielt der Bauer Schmitz für sich, er hatte es auf ein winziges Zettelchen gekritzelt, welches er in der Hosentasche stets bei sich trug und wie einen Schatz hütete. Überdies mundete der Schwarzkäse ganz vortrefflich, und nachdem seine liebe Frau ein Stückchen gekostet und für gut befunden hatte, machte sich Bauer Schmitz alsbald auf den Weg zum Markte des nahegelegenen Städtchens Kaliputtel, um dort seine außergewöhnliche Spezialität feilzubieten. Es war die heißeste Zeit des Jahres, und Bauer Schmitz hatte aus diesem Grunde auf Schuhwerk verzichtet. Ferner war der Schwarzkäse von derart gewaltiger Größe, dass es Bauer Schmitz nicht erspart blieb, ihn zum Transport vor sich her zu rollen. Heiß brannte die Junisonne und ließ den Schwarzkäse immer weicher werden, wodurch ständig etwas als dunkler Belag auf der steinigen Straße zurückblieb. Und als Bauer Schmitz notgedrungen darauf trat, blieb der Käse zu allem Übel auch noch an seinen nackten Füßen kleben. Selbst seine Hände waren ganz verkleistert, auch die Kleidung hatte etwas abbekommen. So wurde der Schwarzkäse unterwegs kleiner und kleiner, und als Bauer Schmitz schließlich auf dem Marktplatz von Kaliputtel ankam, war von der Köstlichkeit nichts mehr übrig. Dafür verband nun eine breite Straße mit einem dicken, schwarzen Belag das Dörfchen Güllbach mit dem Städtchen Kaliputtel, und auch an Händen und Füßen des Bauern klebte noch allerhand von dem Schwarzkäse. Nur gut, dass Schmitz wenigstens noch das Zettelchen besaß und sicher in der Hosentasche bei sich trug! Betrübt begab er sich auf den Heimweg, und als er dort ankam, schalt ihn seine Frau, weil er so schmutzig aussah. Bauer Schmitz wusch sich, so gut er konnte, während sich seine liebe Frau kurzerhand seiner schmutzigen Kleidung annahm. Freilich wurde auch seine Hose gewaschen, und das wohlbehütete Zettelchen, welches sich in der Hosentasche befand und von dem die Frau gar nichts wusste, überstand diese Prozedur bedauerlicherweise nicht. Dem Bauern Schmitz war es unterdessen gelungen, zumindest seine Hände reinzubekommen, doch zwischen den Zehen war das schwarze Zeug trotz aller Mühe und dreier Stücken bester französischer Seife nicht wegzubekommen. Ganz gleich, was er tat, der schwarze Käse kam immer wieder, und Schmitz musste damit leben, ob er nun wollte oder nicht. Jahre später schenkte ihm seine Frau einen Sohn, glückliche Zeiten brachen an. Aber, ach, zwischen den Zehen des Söhnleins entdeckten Schmitz und seine Frau alsbald schwarze Krümchen, die gänzlich jenen seines Vaters glichen. Ja, es war vererbt worden, und selbst die Kinder und Kindeskinder des Bauernsohnes fanden bisweilen noch schwarzen Käse zwischen ihren Zehen. Das Rezept für den köstlichen Schwarzkäse war mit dem Waschen der Hose in Vergessenheit geraten, auch das Dörfchen Güllbach und das Städtchen Kaliputtel gibt es inzwischen längst nicht mehr, doch das, was die beiden Örtchen seit damals miteinander verbunden hatte, war die erste asphaltierte Straße der Welt. Und noch etwas ist seit jenen Tagen bis in die heutige Zeit geblieben, liebe Leute. Zieht die Socken aus und schaut mal zwischen eure Zehen. Sind dort schwarze, käsige Krümchen zu finden, so ist das Beweis genug, dass unsere Geschichte wahr ist und die lieben Nachfahren des Bauern Schmitz aus dem Dörfchen Güllbach noch immer unter uns weilen!

beantwortet vor 2 Monate von anonym
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die kleine süße geile ana. machte an der klit drum rum. juckte unten ganz doll. rot intensiv. da rieb sie etwas schneller. dann stöhnte sie ganz heftig. schwupps kam es alles ganz heiß raus. ana(_)nas(s). dann kam ihre freundin marie. rauchte nen joint - marie juana. erregt von nasser ana griff sie auf klo in ihre lustgrotte. ana, ana, rief sie, du musst mir helfen ich komm gleich. da zögerte sie nicht lange. marie, die schlange! hatte geilen langen zungenkuss mit der ana. plötzlich kam anas schwester rein. marie und ana huschten in die dusche rein. auf dem klo saß julia. julia schob sich nen dildo rein. "wollt ihr mitmachen?"
beantwortet vor 2 Monate von anonym
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Karzi's Abenteuer

Es war einmal, so beginnen alle schönen Märchen, und so soll auch dieses beginnen, wenngleich es auch gar kein richtiges Märchen ist. Denn es hat sich wirklich genau so zugetragen und kann jederzeit wieder passieren, auch gerade jetzt in diesem Augenblick und vielleicht sogar an verschiedenen Orten der Welt. Es war also einmal, und zwar irgendwo in einem menschlichen Körper. Da gab es einige Krebsgeschwüre, und zwar eine richtige kleine Tumorfamilie mit Mammakarzinom, Pappakarzinom und mehreren kleinen Metastasen, wie die lieben Kinderchen der Krebsgeschwüre genannt werden. Das kleinste der Metastasenkinderchen hieß mit Namen Karzi. Zugegebenermaßen ein recht geläufiger Name unter den Krebsgeschwüren, doch von ihm soll unsere Geschichte handeln. Denn Karzi bereitete seiner Familie nichts als Kummer und Sorgen, weil es nicht so recht wachsen wollte. Die größte Erfüllung im Leben eines Krebsgeschwüres ist nämlich, um es gleich vorauszuschicken, das Wachstum. Und weil Karzi in der Tat außerordentlich klein und schmächtig war, wurde das arme Geschwür von seinen viel größeren Tumorgeschwistern kaum beachtet. Lediglich die Eltern achteten zwischen ihren Metastasen auf Gerechtigkeit und versorgten Karzi genauso liebevoll und reichlich mit kostbarer Lebensenergie wie die anderen Sprösslinge. Im Großen und Ganzen indes führten die Karzinome ein zwar nicht ganz sorgenfreies, aber doch immerhin ein recht beschauliches Dasein im Körper des Menschen, bis dieser irgendwann Blut zu spucken begann und infolge andauernder und bisher nicht gekannter Beschwerden einen Arzt aufsuchen musste. Der Arzt erkannte rasch, dass sein Patient innerlich bereits total verkrebst war und teilte ihm das auch mit. Freilich wurden im Körperinneren daraufhin massenhaft Schreckhormone aktiviert. Für die Krebsgeschwürfamilie war das mit einem unbeschreiblichen Lustgefühl verbunden und kam fast einem Orgasmus gleich, was einen bedeutenden Wachstumsschub für alle zur Folge hatte. Für alle bis auf Karzi. "Du bist nicht viel mehr wert als gesundes Gewebe!" zischten ihm daraufhin die Geschwister zu, was freilich völlig aus der Luft gegriffen war und nur auf purer Bösartigkeit beruhte. Doch sollte die hübsche kleine Familie von Krebsgeschwüren in absehbarer Zeit noch von ganz anderen Unannehmlichkeiten heimgesucht werden, denn der Mensch, dessen Körper ihre Heimat war, unterzog sich einer Chemotherapie. Das beschauliche Leben war hiermit vorüber und eine Zeit unermesslicher und nicht enden wollender Torturen stand bevor, welche die Krebsgeschwüre bald an die Grenzen all ihrer Kräfte brachte. "Wenn wir als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen wollen", riefen die Eltern ihren zahlreichen Metastasenkinderchen zu", müssen wir zusammenarbeiten. Ihr seid nun groß genug, um selbst auszustreuen!" Damit meinten sie, dass sie sich niedliche, kleine Enkelmetastasen von ihren Metastasenkinderchen wünschten. "Streut aus! Streut aus!" riefen sie ihren Kindern jeden Tag aufs Neue zu, "Streut aus, streut aus!" Und tatsächlich mobilisierten die Tumorkinder ihre letzten Kräfte und bildeten winzig kleine Metastasen aus, womit sie Mammakarzinom und Pappakarzinom eine große Freude bereiteten. Nur das kleinste von ihnen, Karzi natürlich, hatte keine einzige Metastase hervorgebracht, was seine größeren Geschwister freilich auf das äußerste erboste. Sie schalten Karzi gar als einen aus der Art geschlagenen Faulpelz. Indes, die Chemotherapie war noch längst nicht überstanden, als sich irgendwann eine furchtbare Tragödie anbahnte. Denn es trug sich zu, dass die winzigen Enkelmetastasen nach und nach abzusterben begannen, worauf auch Pappakarzinom infolge des Kummers verschied. "Daran ist nur Karzi schuld", schimpften seine Geschwister, "denn immerhin haben wir unter Aufbietung unserer letzten Kräfte noch was Ordentliches im Leben zustande gebracht, während Mammakarzinoms Liebling immer nur auf der faulen Haut gelegen hat!" Mammakarzinom, welche infolge der grausamen Chemotherapie bereits außerordentlich geschwächt war, hörte so was natürlich gar nicht gern und tröstete Karzi immer wieder. "Es ist nämlich so", begann sie eines Tages zu erklären, "dass der Lebenszweck von uns Krebsgeschwüren einzig und allein darin besteht, möglichst viele Metastasen zu bilden. Und schließlich ist es für uns die größte Erfüllung, den Körper, welchen wir bevölkern, zum Absterben zu bringen und gemeinsam mit ihm zugrunde zugehen. Denn erst dann haben wir unseren göttlichen Auftrag erfüllt, verstehst du das, Karzi?" Karzi verstand sehr wohl, wie Mutter das meinte, doch nützte all diese Einsicht nicht das Geringste, wenn man es selbst einfach nicht schaffte, eine eigene Familie zu gründen. Und in der Nacht von einem Sonntag zu einem Montag geschah das Unvermeidliche, indem auch Mammakarzinom unter unermesslichen Qualen zugrunde ging. Die Wut der Metastasen auf Karzi war nicht mit Worten zu beschreiben. Doch folgte auf die Wut alsbald die schiere Verzweiflung, denn die grausame Chemotherapie schwächte die Krebsgeschwüre derart, dass eines Tages nur noch drei von ihnen am Leben waren, die gar nicht mehr an die alte Tumortradition der Metastasenbildung dachten, sondern lediglich ums Überleben kämpften. Aber immerhin gehörte auch Karzi zu den Überlebenden. Die beiden anderen waren nach einigen Wochen derart von der schrecklichen Chemotherapie gezeichnet, dass ihnen sogar die Kraft fehlte, auf Karzi zu schimpfen. Aber auch Karzi ging es alles andere als gut, das arme, kleine Krebsgeschwür wurde von Schmerzen und einem entsetzlichen Brennen geplagt, dass es einem nur leidtun konnte. Doch noch schlimmer traf es Karzis Geschwister, welche beide im Abstand von wenigen Tagen unter unermesslichen Qualen zugrunde gingen. Somit war Karzi ganz auf sich allein gestellt. Hat ja auch was Gutes, dachte Karzi im Stillen, denn da ist niemand, der einem das Leben schwer macht. Und es sollte noch besser kommen, denn irgendwann fand auch die schreckliche Chemotherapie ein Ende. Rosige Zeiten standen bevor, denn der Patient wurde als geheilt aus der Klinik entlassen und Karzi hatte es überlebt! So langsam erholte sich Karzi von seinen Leiden und gedieh in der Folgezeit prächtig. Doch eines Tages, niemand weiß mehr wann genau, fühlte sich das Krebsgeschwür ganz besonders wohl und wunderte über alle Maßen, als etwas aus ihm herauswuchs. Karzi vermochte sein Glück kaum zu fassen, denn es war wirklich eine kleine Metastase! Welch eine Freude! Und das sollte erst der Anfang sein, denn innerhalb weniger Wochen bildete Karzi noch sieben weitere Metastasen aus, die allesamt sehr wuchsfreudig waren und sich zu einer neuen, bisher nicht gekannten Krebsart entwickelt hatten. Langsam kam Karzi so richtig in Übung, und nach knapp drei Jahren wurde der gesamte Bauchraum des Patienten von Karzis Großfamilie bevölkert. Streit gab es unter den Geschwüren so gut wie niemals, und immer wieder erzählte Karzi seinen Metastasen, den Enkelmetastasen und den Urenkelmetastasen, wie wichtig es doch ist, als Familie zusammenzuhalten und seinen Zielen treu zu bleiben. Ausdauer zahlt sich halt aus! Und wenn der Mensch, dessen Körper die Heimat der heiteren Krebsgeschwürfamilie ist, noch nicht gestorben ist, so gedeihen die Tumoren noch heute glücklich und zufrieden!

beantwortet vor 2 Monate von anonym
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Die Heuschrecke & die Kröte

Die Heuschrecke und die Kröte waren gute Freunde. Man sah sie immer zusammen. Doch sie hatten einander noch nie zum Abendessen eingeladen. Eines Tages sprach die Kröte zum Grashüpfer, "Lieber Freund, komm doch morgen zu mir zum Abendessen. Meine Frau und ich bereiten eine besondere Mahlzeit. Wir werden zusammen essen. " Die Heuschrecke freute sich und besuchte also am Tag darauf die Kröte. Aber bevor man sich zum Essen niederließ, wusch die Kröte ihre Vorderbeine und forderte die Heuschrecke auf, es ihr gleich zu tun. Die Heuschrecke tat es, und machte eine Menge Lärm. "Freund Heuschrecke, könntest du bitte aufhören, derart zu lärmen? Ich kann bei solch einem Krawall nicht essen ", beschwerte sich die Kröte. Die Heuschrecke versuchte, ohne die Beine gegeneinander zu reiben, zu essen. Aber es war unmöglich. Jedes Mal, wenn sie ein Geräusch machte, klagte die Kröte und bat darum, leise zu sein. Die Heuschrecke war wütend und konnte nicht essen. Am Ende sagte sie zur Kröte: "Morgen werde ich dich zum Abendessen einladen!" Am nächsten Tag besuchte die Kröte die Heuschrecke. Sobald das Essen fertig war, wusch der Grashüpfer seine Vorderbeine und bat die Kröte, das Gleiche zu tun. Die Kröte tat wie ihr geheißen, um sich unverzüglich auf das Essen zu stürzen. "Du solltest besser noch einmal zurück gehen und dich nochmals waschen!" bemerkte die Heuschrecke. "Denn jedes Mal, wenn du über den Schlamm hüpfst, machst du dich wieder schmutzig." Die Kröte sprang nochmals ins Wasser, um frisch gewaschen an den Tisch zurückzukehren und nun endlich mit der Mahlzeit zu beginnen. Doch die Heuschrecke hielt sie abermals zurück: "Bitte geh nicht mit deinen schmutzigen Pfoten an meine Lebensmittel und wasch dich nochmal!“ Jetzt wurde sie Kröte wütend. "Ich möchte nicht mehr von dir zum Abendessen eingeladen werden", rief sie. "Du weißt ganz genau, dass ich meine Beine zum Hüpfen benutze. Ich kann es nicht ändern, dass sie, wenn ich nass aus dem Wasser krieche, um zu deinem Tisch zu gelangen, immer wieder ein wenig schmutzig werden." "Du hast gestern damit angefangen.“, entgegnete die Heuschrecke, „denn du weißt genau, dass ich meine Beine nicht gegeneinander reiben kann, ohne einen Laut zu verursachen ". Von da an waren sie keine Freunde mehr.

Moral: Wer eine echte Freundschaft mit jemandem anstrebt, muss lernen, die Mängel und Tugenden des anderen zu akzeptieren.

beantwortet vor 1 Monat von anonym
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Einst surfte ich ziellos durchs Internet. Dort gelangte ich auf eine Seite namens q.de. Es sprang mir ein Thread ins Auge mit dem Namen "Schreibt eine Geschichte". Interessiert las ich, was andere so schrieben. Leider fiel mir nichts ein, und ich schrieb einfach dies ;(
beantwortet vor 1 Monat von anonym
Auch ganz schön! Aber für den Literaturnobelpreis wirds vermutlich nicht reichen...
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Es war einmal ein Mann. Der hatte eine Frau. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie heute noch.
beantwortet vor 1 Woche von anonym
bearbeitet vor 1 Woche von anonym
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Also nee, hab da keine Ideen!
beantwortet vor 1 Woche von anonym
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Die Nixe im Teich

Es war einmal ein Müller, der führte mit seiner Frau ein vergnügtes Leben. Sie hatten Geld und Gut und ihr Wohlstand nahm von Jahr zu Jahr noch zu. Aber Unglück kommt über Nacht und wie ihr Reichtum gewachsen war, so schwand er von Jahr zu Jahr auch wieder und zuletzt konnte der Müller kaum noch die Mühle, in der er saß, sein Eigen nennen. Er war voll Kummer und wenn er sich nach der Arbeit des Tages niederlegte, so fand er keine Ruhe, sondern wälzte sich voller Sorge in seinem Bette. Eines Morgens stand er auf und ging schon vor Tagesanbruch hinaus ins Freie und dachte es sollte ihm doch leichter ums Herz werden. Als er über den Mühldamm schritt, brach eben der erste Sonnenstrahl hervor und er hörte in dem Weiher etwas rauschen. Er wendete sich um und erblickte ein schönes Weib, das sich langsam aus dem Wasser erhob. Ihre langen Haare, die sie über den Schultern mit ihren zarten Händen gefasst hatte, flossen an beiden Seiten herab und bedeckten ihren weißen Leib. Er sah wohl, dass es die Nixe des Teiches war und wusste vor Furcht nicht, ob er davongehen oder stehenbleiben sollte. Aber die Nixe ließ ihre sanfte Stimme hören, nannte ihn beim Namen und fragte, warum er so traurig war. Der Müller war anfangs verstummt, als er sie aber so freundlich sprechen hörte, fasste er sich ein Herz und erzählte ihr, dass er sonst in Glück und Reichtum gelebt hatte, aber jetzt so arm wäre, dass er sich nicht mehr zu raten wüsste. »Sei ruhig« antwortete die Nixe »ich will Dich reicher und glücklicher machen, als du es je gewesen bist, nur musst du mir versprechen, dass du mir geben willst, was in deinem Hause gerade jung geworden ist.« - »Was kann dies schon sein« dachte der Müller »ein Hund oder ein Kätzchen« und sagte ihr zu, was sie verlangte. Die Nixe stieg wieder in das Wasser hinab und er eilte getröstet und guten Mutes wieder nach Hause. Noch hatte er es nicht erreicht, da trat ihm schon die Magd an der Haustüre entgegen und rief ihm zu, er solle sich freuen, seine Frau habe soeben einen Knaben geboren. Der Müller stand wie vom Blitz gerührt; er sah wohl, dass die Nixe dies gewusst und ihn betrogen hatte. Mit gesenktem Haupt trat er zu dem Bett seiner Frau und als sie ihn fragte, »warum freust Du Dich denn nicht?« so erzählte er ihr, was ihm begegnet war und was er der Nixe für ein Versprechen gegeben hatte. »Was hilft mir Glück und Reichtum, wenn ich mein Kind verliere« Auch die Verwandten, die herabgeeilt waren, um Glück zu wünschen, wussten hier keinen Rat. Indessen kehrte das Glück in das Haus des Müllers wieder ein. Was er unternahm, gelang, es war, als ob Kisten und Kästen von selbst sich füllten und das Geld im Schrank über Nacht sich mehrte. Es dauerte nicht lange, so war sein Reichtum größer als je zuvor. Aber er konnte sich nicht recht darüber freuen; die Zusage an die Nixe quälte sein Herz. Sooft er an dem Teich vorbeikam, fürchtete er, die Nixe könnte auftauchen und an seine Schuld mahnen. Den Knaben selbst ließ er nicht in die Nähe des Wassers. »Hüte dich« so sagte er ihm »wenn du das Wasser berührst, so kommt eine Hand und zieht dich hinab auf den Grund.« Doch als Jahr auf Jahr verging und die Nixe sich nicht zeigte, so fing der Müller an, sich zu beruhigen. Der Knabe wuchs zum Jüngling heran und kam bei einem Jäger in die Lehre. Als er ausgelernt hatte und ein tüchtiger Jäger geworden war, nahm ihn der Herr des Dorfes in den Dienst. In dem Dorf war ein schönes, treues Mädchen, das gefiel dem Jäger und als sein Herr dies bemerkte, schenkte er ihm ein kleines Häuschen; die beiden hielten Hochzeit, lebten ruhig und glücklich und liebten sich von Herzen. Einstmals verfolgte der Jäger ein Reh. Als das Tier aus dem Wald in das freie Feld abbog setzte er ihm nach und streckte es endlich mit einem Schuss nieder. Er bemerkte nicht, dass er sich in der Nähe des Wassers befand und ging nachdem er das Tier geweidet hatte zu dem Wasser, um sich das Blut von den Händen zu waschen. Kaum aber hatte er sie hineingetaucht, als die Nixe emporstieg, lachend ihn mit ihren nassen Armen umschlang und so schnell hinab zog, dass die Wellen über ihm zusammenschlugen. Als es Abend wurde und der Jäger nicht nach Hause kam, so geriet seine Frau in Angst. Sie ging aus, um ihn zu suchen und da er ihr von der Nixe erzählt hatte, so ahnte sie schon, was geschehen war. Sie eilte zu dem Wasser und als sie am Ufer seine Jägertasche fand, da konnte sie nicht länger an dem Unglück zweifeln. Wehklagend und händeringend rief sie ihren Liebsten mit Namen, aber vergeblich; sie eilte hinüber auf die andere Seite des Weihers und rief ihn aufs Neue; sie schalt die Nixe mit harten Worten, aber keine Antwort erfolgte. Der Spiegel des Wassers blieb ruhig, nur das halbe Gesicht des Mondes blickte unbeweglich zu ihr herab. Die arme Frau verließ den Teich nicht. Mit schnellen Schritten und ohne Rast und Ruh umkreiste sie ihn immer wieder von neuem, manchmal still, manchmal einen heftigen Schrei ausstoßend, manchmal in leisem Wimmern. Endlich waren ihre Kräfte zu Ende; sie sank zur Erde nieder und verfiel in einen tiefen Schlaf und bald überkam sie ein Traum: Sie stieg zwischen großen Felsblöcken angstvoll aufwärts; Dornen und Ranken hakten sich an ihre Füße, der Regen schlug ihr ins Gesicht und der Wind zauste ihr langes Haar. Als sie die Anhöhe erreicht hatte, bot sich ein ganz anderer Anblick. Der Himmel war blau, die Luft mild, der Boden senkte sich sanft hinab und auf einer grünen, bunt geblümten Wiese stand eine reinliche Hütte. Sie ging darauf zu, öffnete die Türe, da saß eine Alte mit weißem Haar, die ihr freundlich winkte. In dem Augenblick erwachte die arme Frau. Der Tag war schon angebrochen und sie entschloss sich, dem Traum Folge zu leisten. Sie stieg mühsam den Berg hinauf und es war alles so, wie sie es in der Nacht gesehen hatte. Die Alte empfing sie freundlich und zeigte ihr einen Stuhl, auf den sie sich setzen sollte. »Du musst ein Unglück erlebt haben« sagte sie »weil du meine Hütte aufsuchst« Die Frau erzählte ihr unter Tränen, was ihr begegnet war. »Tröste dich« sagte die Alte »Ich will dir helfen: da hast du einen goldenen Kamm. Harre, bis der Vollmond aufgestiegen ist, dann geh zu dem Weiher, setze dich an den Rand nieder und kämme dein langes Haar mit diesem Kamm. Wenn du aber fertig bist, so lege ihn am Ufer nieder und du wirst sehen, was geschieht.« Die Frau kehrte zurück, aber die Zeit bis zum Vollmond verstrich langsam. Endlich erschien die leuchtende Scheibe am Himmel; da ging sie hinaus, setzte sich am Weiher nieder und kämmte ihr Haar. Als sie fertig war, legte sie den goldenen Kamm am Rand des Wassers nieder. Nicht lange, so brauste es aus der Tiefe, eine Welle erhob sich, rollte ans Ufer und führte den Kamm mit sich fort. Als er versunken war, teilte sich der Wasserspiegel und der Kopf des Jägers stieg in die Höhe. Er sprach nicht, schaute aber seine Frau mit traurigem Blick an. In demselben Augenblick kam eine zweite Welle und bedeckte sein Haupt wieder. Alles war verschwunden, der Weiher lag so ruhig, wie zuvor - nur der Mond spiegelte sich darin. Trostlos kehrte die Frau zurück - doch in der Nacht zeigte ihr der Traum wieder die Hütte der Alten. Abermals machte sie sich auf den Weg und klagte der weisen Frau ihr Leid. Die Alte gab ihr diesmal eine goldene Flöte und sprach: »Warte bis zum Vollmond, dann nimm diese Flöte, setz dich ans Ufer, blas ein schönes Lied und wenn du fertig bist, so lege sie auf den Sand und du wirst sehen, was geschieht.« Die Frau tat, wie ihr die Alte geheißen. Kaum lag die Flöte im Sand, brauste es in der Tiefe, eine Welle kam und führte die Flöte mit sich fort. Bald darauf teilte sich wieder das Wasser und nicht bloß der Kopf, nein der Mann bis zur Hälfte seines Leibes stieg hervor. Er breitete voll Verlangen seine Arme nach ihr aus, aber eine zweite Welle bedeckte ihn rasch und zog ihn wieder hinab

beantwortet vor 3 Tage von anonym
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Onkel Storch

Onkel Storch war vom Waschbären zum Geburtstag eingeladen worden. Einladungen empfing er gern, doch bedauerlicherweise hatte er keine passenden Stiefel. Sonst hatte er fast alles, ein weißes, gestärktes Hemd, eine Krawatte, einen schwarzen Frack und sogar seine berühmten roten Strümpfe. Nur eben keine Stiefel. Der Storch ging zur Grille. „Grillchen“, sagte er, „borge mir doch bitte deine Stiefel. Ich bin eingeladen worden und muss daher schick aussehen!“ „Meine Stiefel will ich dir gern borgen“, entgegnete die Grille, „nur bezweifle ich, dass sie dir auch passen.“ Der Storch probierte, doch die winzigen Stiefelchen der Grille gingen ihm nicht mal über den kleinen Zeh. Also wandte sich der Storch zu einem größeren Tier, dem Rhinozeros. „Rhinchen“, sagte er, „für einen Abend würde ich mir gern deine Stiefel leihen.“ „Hm“, meinte das Rhinozeros, „dass sie dich nur nicht drücken!“ Der Storch probierte, doch bald wäre er in solch einem Stiefel versunken. Er fand kaum heraus. Schon ganz ratlos wanderte Onkel Storch nun zum Uhu. „Onkel Uhu“, sagte er, die Stimme tränenzitternd, „wie soll ich ohne Stiefel zum Geburtstag gehen? Hast du nicht was Passendes für mich?“ Onkel Uhu rückte sich die Brille auf seinem Krummschnabel zurecht. Er war grundgelehrt und wusste selbst über die Entstehung des Universums Bescheid. „Onkel Storch“, sagte er nach kurzem Überlegen, „Stiefel habe ich nicht. Aber ich kann dir einen guten Rat geben. Fliege zum Sumpf und suche dir dort eine recht morastige Stelle. Dort stehe vier Stunden lang. Schwarzer Schlamm wird sich an deinen Strümpfen festsetzen, und so erhältst du Stiefel, die dir wie angegossen passen.“ Der Storch bedankte sich beim Uhu und flog ins Sumpfgebiet. Beim Waschbären waren schon viele Gäste versammelt, der Buchfink, das Stinktier, der Luchs, die Schildkröte, das Wiesel, der Ochsenfrosch, das Rhinozeros, die Grille, das Reh und der Uhu. Man vergnügte sich bereits aufs Beste, als Onkel Storch erschien. Mit großer Anmut verneigte er sich vor Gevatter Waschbär, beglückwünschte ihn und überreichte ihm einen frischen Fisch. Der Waschbär war hocherfreut, doch als seine Blicke auf die Storchenbeine fielen, brach er in schallendes Gelächter aus. Und alle Gäste stimmten in sein Lachen ein. Allein Onkel Uhu blieb ernst und flüsterte dem Storch zu: „Mein lieber, wenn du dir mal wieder neue Stiefel zulegst, dann steh nicht auf einem Bein im Morast!“ Denn nur an einem Bein war der Storch gestiefelt!

beantwortet vor 3 Tage von anonym

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